Im Mai verzeichnete die Freiwillige Feuerwehr Budenheim insgesamt 12 Einsätze – durchschnittlich drei pro Woche. Allerdings verteilten sich diese nicht gleichmäßig über den Monat. Besonders herausfordernd waren die sechs nächtlichen Alarmierungen, denn für viele Einsatzkräfte begann am nächsten Morgen wieder der reguläre Arbeitsalltag.
Drei Einsätze entfielen auf die Wasserrettung (Alarmstichwort W3.03). Das „W“ steht für Wasserrettung, die „3“ für eine Person im fließenden Gewässer. Alle drei Alarmierungen erfolgten im Bereich Mainz. Personen, die dort in den Rhein geraten, werden von der Strömung häufig in Richtung Budenheim getragen und können sowohl am linken als auch am rechten Rheinufer angetrieben werden. Solche Einsätze erfordern regelmäßig die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren und Rettungskräfte, darunter die Berufsfeuerwehr Mainz, die Freiwillige Feuerwehr Budenheim, die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die Freiwillige Feuerwehr Walluf sowie gegebenenfalls weitere Anrainerkommunen. Für die Suche kommt dabei stets auch das Mehrzweckboot zum Einsatz.
Zweimal wurden die Einsatzkräfte zu dringenden Türöffnungen (H2.01) alarmiert. Das „H“ steht für Hilfeleistung. Einer dieser Einsätze endete trotz des engagierten Einsatzes aller Beteiligten tragisch: Eine Reanimation blieb erfolglos, obwohl die Einsatzkräfte ihr Möglichstes taten und auch ein Defibrillator eingesetzt wurde. Der zweite Einsatz verlief deutlich glimpflicher, hier konnte einer Person aus einer misslichen Lage geholfen werden.
Die übrigen sechs Einsätze waren Brandeinsätze unterschiedlicher Art. Dazu zählten ausgelöste Brandmeldeanlagen, Vegetationsbrände sowie gemeldete Rauchentwicklungen im Freien oder in Gebäuden. Auch wenn solche Alarmierungen zum Einsatzalltag gehören, erfordern sie stets eine schnelle und professionelle Reaktion der Einsatzkräfte.




