/ Bauabteilung / Bauleitplanung / Umlegung von Grundstücken

Allgemeine Beschreibung

Zur Erschließung oder Neugestaltung von Gebieten können bebaute und unbebaute Grundstücke durch Umlegung nach den §§ 45 bis 79 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Weise neu geordnet werden, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen.

In einfachen Fällen kann die Gemeinde eine vereinfachte Umlegung nach den §§ 80 bis 84 BauGB durchführen. Die vereinfache Umlegung kann auf Grund der gestrafften Verfahrensvorschriften kostengünstiger und in der Regel schneller abgeschlossen werden.

Die Umlegung ist nur eines der möglichen öffentlich-rechtlichen Verfahren, Grundstücksverhältnisse neu zu ordnen. Daneben sind auch unter bestimmten Voraussetzungen privat-rechtliche Bodenordnungsverfahren denkbar.


Eine Umlegung ist immer dann erforderlich, wenn eine Gemeinde einen Bebauungsplan in Kraft gesetzt hat und die Grundstücke deshalb neu geordnet werden müssen, damit sie auch nach den Festsetzungen dieses Bebauungsplanes bebaut werden können.


Die jeweilige Gemeinde bildet für die Durchführung eines öffentlich-rechtlichen Umlegungsverfahrens einen Umlegungsausschuss, der durch die Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses beim zuständigen Katasteramt betreut wird. Der Vorsitzende dieses Ausschusses ist meist der Leiter des Katasteramtes oder dessen Stellvertreter.

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